Why - Warum?

Saturday, 31. january 2009 6 31 /01 /Jan. /2009 16:08
Selber bezeichne ich mich als Überlebenskünstlerin. Wobei der künstlerische Bereich, oft auch als brotlose Kunst verschrien ist. Ich selber bin der Überzeugung, das es nicht so ist.
Ich habe schon immer mein eigenes Geld verdient. Mit schönen oder wenigen schönen Dingen. Die Fantasie hat mir immer einen Weg gezeigt.

Da man von einer weltweiten Wirtschaftskrise spricht habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, was dabei für mich ans Tageslicht gekommen ist, ist das traurige Resumee der Wirtschaftskrise.

Die Umsätze sind rapide gefallen, die Menschen haben keine Freude mehr an der Fantasie. Es steigen die Preise, obwohl jeder behauptet, die Dinge würden billiger werden. Ich finde es erschreckend.
Wenn mir noch vor zwei Jahren 200 Euro im Monat für Lebensmittel reichten, brauche ich nun fast das Doppelte.
Man könnte nun meinen, Ja selber schuld, wer teuer einkauft, aber dem ist nicht so. Läden wie Wiglo machen es möglich günstig einzukaufen.
Ich bin zwar am Preise vergleichen, aber nicht die typische Schnäppchen Jägerin die jeden Ramsch zu Hause einlagert.

Es kommen Aussagen von politischer Seite, das man doch genug Geld zur Verfügung hätte dieses aber nicht ausgeben würde... Ein kleines Rechenbeispiel, welches ich anhand eines Querschnittes aus meinem Bekanntenkreis gemacht habe. Ohne Auto nur Bahnfahrer.

Durchschnittliches Einkommen im Monat  1200 Euro

Miete                                                                      550 Euro
Strom                                                                       56 Euro
Versicherungen                                                     36 Euro
Vereine Sport                                                          50 Euro
Pflege/Reinigung                                                   80 Euro
Fahrtickets                                                               58 Euro
Telefon/Internet                                                      45 Euro
Handy durchschnitt                                               25 Euro
Lebensmittel                                                        300 Euro

Hier ist das Einkommen aufgebraucht und es bleibt kein Rest für Neuanschaffungen...
Wo bitte können wir denn noch sparen?

Billigere Wohnung? Auf Kultur und Sport ganz verzichen. Internet wer braucht das schon? Handy´s die nerven ja eh!
Am besten bauen wir auch die Lebensmittel im nicht vorhandenen Garten an.
Irgendwas läuft nicht ganz rund. Und hier muss was passieren.
Aber vielleicht bin ich ja auch Betriebsblind, als künstlerin rechnet man ja nie mit einem festen Einkommen.
Ich möchte mir die Farben zu malen weiter leisten können. auch die Mundstücke für mein Saxophon.
Man könnte ja schon auf die Idee kommen sich  Sponsoren im Ausland zu suchen, wo die Nebenkosten nicht ganz so erdrückend sind.

Wenn ich dann diese ganzen Konjunktur Pakete lese, geht mir die Galle hoch.
Denn wo bleiben wir, die die nichts vom Staat haben wollen, sondern nur für Gerechtigkeit sind.
Die Klassen Gesellschaft ist eine Idee von beschränkt denkenden Menschen.
Denn wir haben alle etwas gemeinsam, wir kommen Nackt auf die Welt und tragen keinen Gütestempel, schliesslich liebe Politiker habt ihr es mit Menschen zu tun, und die sind bekanntlich nunmal alle gleich!
Egal welche Haut-. Haar- oder Augenfarbe sie haben.

Wo bleibt der Freiraum für Kunst und Kultur, sollte nicht jeder Mensch die Möglichkeit haben diese Dinge zu geniessen.
Aber nein wir müssen den Gürtel ja enger schnallen....

Wer ist wir, der kleine Mann und die ausgefallenen Persönlichkeiten die wider aller Norm versuchen zu leben?

WARUM??? Hat denn keiner wirklich Ahnung von WIRTSCHAFT? Achja ich vergesse das:
Die, die wirklich Ahnung haben, verdienen in der freien Wirtschaft mehr... Was stimmt also nicht???
von Medea la Luna
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Wednesday, 28. january 2009 3 28 /01 /Jan. /2009 00:00
Er wünscht sich so sehr ein Text aus seinem Leben,
hierbei handelt es sich um eine sehr traurige Geschichte.
Er verlor seinen Lebenspartner, aufgrund eine schweren Krankheit.
Diesen Moment habe ich in einem Songtext eingefangen.
Die Melodische Untermalung ist noch in Arbeit.
Doch hier die Zeilen

Für Matze und Tom:


Was lebt sind die Erinnerungen

an eine schöne Zeit

Ein Engel ist dazu gesprungen

Das Ende nicht mehr weit.

Die Augen die mir alles gaben,

Zuversicht und Glück!

Die musste ich dann auch begraben

Es gibt kein Zurück

Frag mich ständig noch warum?

Doch als Engel bleibst Du stumm.

Bist trotzdem immer für mich da,

in manchen Traum noch so nah

Die Gedanken die sind mein

Ich teile Sie nur mit Dir

Ein Neues Leben ist nun Dein

Du bist nicht mehr bei mir.

In meinen Armen kam die Ruhe

Deine Augen schlossen sich

Eine alte, schwere Truhe

Birgt Erinnerung für mich

Frag mich ständig noch warum?

Doch als Engel bleibst Du stumm.

Bist trotzdem immer für mich da,

in manchen Traum noch so nah

Bei Dir da konnte ich sein wie ich bin,

mit Dir machte mein Leben einen Sinn,

Ich musste Dich so gehen lassen,

in meinem Armen schliefst Du ein

Du wirst mich niemals mehr verlassen

In meinem Herzen immer sein.

Du warst die Ruhe und die Kraft

Egal zu welcher Zeit

Ich hör noch heute wie Du lachst

Doch deine Augen sind so weit.

In meinen Armen noch ein Blick

Bitte komm noch mal zurück

Du darfst nicht so einfach gehen

Ich kann die Welt nicht mehr verstehen
von Medea la Luna
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Tuesday, 27. january 2009 2 27 /01 /Jan. /2009 12:37
... und dreckige Füsse.

Nun war es endlich so weit, die Panzerschläuche im Bad sollte gegen Festverrohrung ausgetauscht werden, weil es im Haus so viele Wasserrohrbrüche gab.

Ja, ja, wenn es mal nicht brennt fliesst das Wasser... Warum nicht zusammen, da wäre das Wasser sogar nützlich!
Pünktlich wie die Wichtelmänner kamen sie glatt erstmal 2 Stunden vor Termin! Prima.
Ich empfange ja auch gerne Handwerker im Nachthemd! Habe ja keine anderen Hobbys!

Schlau wie ich bin, dachte ich mir die kommen ja allein klar, bis es polterte! Einer brüllte, der andere fluchte.
Schau ich oder schau ich nicht das war meine Frage.
Natürlich ging ich schauen... Klar typisch neugierige Frau.
Was ich dann sah, verschlug mir glatt die Sprache!

Mein ganzes Bad schwomm. Was ist denn hier passiert fragte ich, was auch sonst.
Brummig antwortete der Meister (gehe einfach mal vom Aussehen davon aus)
Wir haben den Schlauch gezogen, aber Ihre Waschmaschiene stand unter Druck.
Haben denn Sie nicht das Wasser abgestellt, fragte ich ein wenig verwirrt.
Nein das wäre Ihre Aufgabe gewesen....

Mein Auge fing an zu zucken, doch mein Mund konnte nicht still sein.
Meine Aufgabe? Verdiene ich hier mein Geld oder Sie.
Bin ich hier Fachmann oder .. Nee, das Sie keine sind habe ich ja mitbekommen.
Ich drehte mich um und ging ins Wohnzimmer.. Wild fluchend, meine Aufgabe tzä, was denkt der sich....

Nach drei Stunden kamen sie dann aus meinem Bad und meinten, sie seien schon fertig.
Schon, ja nee ist klar! Ich sollte noch den Zettel unterschreiben....
Ein Blick ins Bad lies meine Galle fast überkochen. Und wer macht den Dreck wieder weg?
Sie sind doch jung!
Was ist denn das bitte für eine Antwort? Ich bin noch jung.
Ich drückte dem jüngeren einen Wischer in die Hand,  nun können sie auch noch eine halbe Stunde bleiben.

Ich glaube er war so verdutzt, das er keine Antwort gab und das wischen anfing.

Man, man, wenn jeder Handwerker so arbeiten würde, gäb es wohl keine Aufträge mehr!




von Medea la Luna
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Saturday, 24. january 2009 6 24 /01 /Jan. /2009 22:38

Zerbrochenes Glas und ein roter Bach

Erbärmliches Klirren, das machte sie wach

Mit zittriger Stimme sprichst Du zu ihnen

Ich werde nicht mehr die Kasse bedienen

Die Lade weit offen, Dein Blut klebt an ihr

An der Tür ein Mann ruft: Verzeiht doch mir

Die Waffe, sie ist von deinem Blut rot

Du kämpfst derzeit allein mit dem Tod

Der Mann der durch die Scheibe fiel

Wusste von dir und den Kindern nicht viel

Er brauchte das Geld, für sein eigenes Leben

Sein Wille  war nur nach Gerechtigkeit streben

Entlassen, getrunken, kein Essen zu Haus

Der Plan brach so aus dem Torkelnden raus

Du wolltest nur noch das Geld wegbringen

Nun bist du dabei um dein Leben zu ringen

Zu schnell kam das Messer, zu trunken der Mann

Auf der Flucht dann zu stolpern, hat das seine getan

Nun liegt er in Scherben, im eigenen Blut

Um ihn die Passanten, Sie schreien vor Wut.

Was treibt den Menschen zur Missetat an

Sie wollen doch nur leben, wie jeder es kann.

Es fehlt das Vertrauen und auch das Glück

Am Ende leiden immer die Falschen mit!
von Medea la Luna
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Friday, 23. january 2009 5 23 /01 /Jan. /2009 10:49
Es ist manchmal besser die Einfachheit verwirrter Worte zu nehmen, als nichts zu sagen.
Warum schweigen, nicht denken...
Warum schön reden, nicht direkt...
Warum sollte alles doch so korrekt sein?

Vermisst

Keine  Ahnung was geschah

Laute Schreie sonderbar.

Ein Blitz schlug in die Erde ein

Alles war im hellen Schein.

Keine Spuren mehr von Dir

Eben warst du doch noch hier

Ein Blitz schlug in die Erde ein

Alles war im hellen Schein.

Wie so viele nun vermisst

Hoffnung das Du bald da bist.

War es Dein Wille und Dein Tun

Oder bist du das Opfer nun

Alle Kleider sind noch da

Das ist einfach sonderbar

Ein Blitz schlug in die Erde ein

Alles war ein heller Schein

Ohne Schuh das gehst du nicht

Hast kein Geld bist ohne mich

Ein Blitz schlug in die Erde ein

Alles war ein heller Schein

Wie so viele nun vermisst

Hoffnung das Du bald da bist.

War es Dein Wille und Dein Tun

Oder bist du das Opfer nun

Willst Du nicht gefunden werden

Oder liegst du schon im sterben

Werde ich dich mal wieder sehen

Oder muss ich nun Abschied nehmen
von Medea la Luna
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  • Medea la Luna
  • Blog von Medea del Luna
  • Weiblich
  • 2.08.1971
  • Berlin 12679 Marzahn
  • musik neugierig gedanken lustig kreativ
  • Das Leben ist traurig genug, deshalb beginne ich jeden Tag mit einem Lächeln

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